DATAKOM spendet weiteren Brunnen in Uganda
Auch wenn wir in diesem Jahr nicht selbst vor Ort sein können, bleibt unsere Unterstützung ungebrochen. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig sauberes Wasser für Gesundheit, Würde und Zukunft ist.
In den vergangenen Jahren war unser Engagement im Brunnenbau für uns weit mehr als eine Spende. Es war eine persönliche Verbindung. Mitarbeitende der DATAKOM hatten die Möglichkeit, selbst nach Uganda zu reisen, Menschen vor Ort kennenzulernen, Projekte zu begleiten und bei Brunneneröffnungen mitzuerleben, was Zugang zu sauberem Wasser konkret bedeutet.
Diese Momente bleiben. Die Begegnungen, die Freude, die Dankbarkeit, die Musik, die Feierlichkeiten und vor allem die Menschen, die uns mit großer Offenheit empfangen haben. Wer einmal erlebt hat, wie ein Brunnen eröffnet wird, versteht sofort: Hier geht es nicht nur um Infrastruktur. Hier geht es um Leben.
In diesem Jahr ist die Situation anders
Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in Uganda und der benachbarten Demokratischen Republik Kongo verzichten wir derzeit bewusst auf Reisen in die Region. Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht. Wir hätten unseren Mitarbeitenden gerne erneut die Chance gegeben, vor Ort zu erleben, welche Wirkung dieses Engagement entfaltet. Wir hätten gerne wieder gemeinsam mit den Menschen gefeiert, gelacht, getanzt und diesen besonderen Moment geteilt, wenn zum ersten Mal sauberes Wasser aus einem neuen Brunnen fließt.
Dass das aktuell nicht möglich ist, macht uns traurig.
Wir machen weiter
Gleichzeitig ist genau diese Lage ein weiterer Grund, unser Engagement fortzuführen. Denn in Krisenzeiten wird noch deutlicher, wie elementar sauberes Wasser ist. Wasser bedeutet Hygiene. Wasser bedeutet Gesundheit. Wasser bedeutet Entlastung für Familien. Wasser bedeutet, dass Kinder trinken, sich waschen und zur Schule gehen können. Wasser bedeutet, dass Gemeinden widerstandsfähiger werden.
Deshalb haben wir auch in diesem Jahr einen weiteren Brunnen gespendet.
Der neue Brunnen steht an der Golden Bridge School im Norden Ugandas, im Ogili Sub County, Palabek County, im Distrikt Lamwo. Inzwischen wurde er im Beisein eines Vertreters des Distrikts offiziell in Betrieb genommen. Dass er an einer Schule entstanden ist, freut uns besonders: Die Schülerinnen und Schüler haben jetzt direkt vor Ort Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das bedeutet kürzere Wege, bessere Hygiene und mehr Zeit für das, worum es in der Schule eigentlich gehen soll, nämlich das Lernen. Auch wenn wir diesmal nicht mitfeiern konnten, haben uns die Nachrichten und Bilder unserer Partner von der Eröffnung erreicht. So ist ein Stück dieser Freude auch bei uns angekommen.
Nicht vor Ort, aber mit genauso viel Verantwortung
Wir können aktuell nicht selbst vor Ort sein. Aber unsere Verantwortung bleibt. Unsere Verbundenheit bleibt. Und unser Wunsch bleibt, Menschen dort zu unterstützen, wo grundlegende Versorgung keine Selbstverständlichkeit ist.
Für uns als DATAKOM ist dieses Engagement Ausdruck einer Haltung: Wir übernehmen Verantwortung nicht nur dort, wo wir täglich arbeiten, sondern auch dort, wo Hilfe unmittelbar Wirkung zeigt. Als Unternehmen beschäftigen wir uns jeden Tag mit Sicherheit, Stabilität und Verfügbarkeit. Beim Brunnenbau bekommen diese Begriffe eine ganz unmittelbare Bedeutung. Denn kaum etwas ist grundlegender als der verlässliche Zugang zu sauberem Wasser.
Wir denken in diesen Tagen besonders an die Menschen in Uganda, an unsere Partner vor Ort und an alle, die unter schwierigen Bedingungen daran arbeiten, Versorgung, Gesundheit und Hoffnung aufrechtzuerhalten.
Wir freuen uns auf den Moment, in dem Reisen wieder verantwortungsvoll möglich sind. Wir freuen uns darauf, wieder vor Ort zu sein, Menschen persönlich zu begegnen und eine Brunnenöffnung gemeinsam zu erleben.
Bis dahin unterstützen wir weiter aus der Ferne.


