Antwort 6 zu den 43 wichtigsten Security Controls: Web Fraud Prevention
Web Fraud Prevention schützt Unternehmen vor Phishing, gefälschten Websites und anderen webbasierten Betrugsversuchen. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, bekannte Bedrohungen zu erkennen und zu blockieren. Moderne Schutzkonzepte müssen auch mit unbekannten und täuschend echt wirkenden Angriffen umgehen können – und gleichzeitig dafür sorgen, dass Benutzer sicher und möglichst ohne Einschränkungen arbeiten können.
In unseren beiden Beiträgen zeigen wir Dir, was hinter Web Fraud Prevention steckt, welche Technologien dabei zum Einsatz kommen und wie Du Deine Benutzer wirksam vor Phishing und anderen Betrugsversuchen schützen kannst.
Unsere Beiträge zum Thema Web Fraud Prevention:
>Wie schützen wir unsere Benutzer vor Phishing und anderen Betrugsversuchen?
>Haben wir Maßnahmen zur Verhinderung von Betrug aus dem Internet?
27.08.2026
Wie schützen wir unsere Benutzer vor Phishing und anderen Betrugsversuchen?
Wann hast Du das letzte Mal einen Link in einer E-Mail wirklich gründlich geprüft, bevor Du darauf geklickt hast? Im Arbeitsalltag muss es oft schnell gehen. Eine Nachricht kommt rein, ein Kollege teilt ein Dokument, ein Lieferant schickt einen neuen Zugang oder Microsoft 365 fordert zur Anmeldung auf. Ein Klick – und weiter geht’s. Genau darauf setzen Angreifer.
Phishing ist längst nicht mehr zwangsläufig die schlecht formulierte E-Mail, bei der schon die Anrede misstrauisch macht. Moderne Betrugsversuche sehen teilweise erschreckend echt aus. Sprache, Design und Absender wirken plausibel, bekannte Marken werden überzeugend nachgebaut und selbst die Website hinter dem Link kann auf den ersten Blick völlig unauffällig erscheinen. Durch KI wird es für Angreifer zusätzlich einfacher, überzeugende Texte zu schreiben, Kommunikation zu personalisieren und glaubwürdige Szenarien zu konstruieren.
Was bedeutet das für Deine Web Fraud Prevention? Vor allem eines: Du solltest Deine Benutzer nicht zum wichtigsten Sicherheitsfilter Deines Unternehmens machen.
Früher hieß es: Bloß nicht klicken
„Klicke niemals auf verdächtige Links.” Diesen Satz kennt vermutlich jeder, der schon einmal an einem Security-Awareness-Training teilgenommen hat. Und natürlich ist er nicht falsch. Nur hilft er im entscheidenden Moment nicht immer weiter. Denn was ist heute eigentlich noch offensichtlich verdächtig?
Wenn eine E-Mail professionell formuliert ist, der Absender bekannt erscheint und die verlinkte Website aussieht wie das gewohnte Microsoft-Login, wird die Entscheidung schwierig. Besonders dann, wenn zwischen zwei Meetings schnell noch ein Dokument geöffnet werden soll. Awareness bleibt deshalb wichtig. Deine Benutzer sollten Phishing erkennen können, ungewöhnliche Anfragen hinterfragen und wissen, wie sie verdächtige Nachrichten melden. Aber eine moderne Sicherheitsstrategie darf nicht davon abhängig sein, dass jeder Mensch zu jeder Zeit die richtige Entscheidung trifft.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: Wie verhindern wir, dass jemand auf einen gefährlichen Link klickt? Wir sollten uns vielmehr fragen: Wie verhindern wir, dass nach diesem Klick etwas passiert? An diesem Punkt beginnt moderne Web Fraud Prevention.
Gehen wir einfach davon aus, dass jemand klickt
Stell Dir eine ganz normale Situation vor: Eine Mitarbeiterin bekommt per E-Mail einen Link zu einem angeblich freigegebenen Dokument. Der Absender ist bekannt, die Nachricht klingt plausibel und es gibt keinen offensichtlichen Grund, misstrauisch zu werden. Sie klickt und landet auf einer Website, die aussieht wie die bekannte Microsoft-Anmeldung. Logo, Farben, Aufbau – alles passt.
In vielen Sicherheitskonzepten hängt jetzt erstaunlich viel davon ab, ob die Mitarbeiterin erkennt, dass irgendetwas nicht stimmt. Genau das ist problematisch. Denn der Browser ist mittlerweile einer der wichtigsten Arbeitsplätze im Unternehmen. Cloud-Anwendungen, Recherche, Kundenportale, Lieferantenplattformen, Webmail und Collaboration-Tools laufen darüber. Gleichzeitig ist der Browser die Stelle, an der Unternehmensumgebung und öffentliches Internet permanent aufeinandertreffen.
Du kannst Deinen Benutzern schlecht sagen, dass sie das Internet besser nicht mehr verwenden sollen. Du kannst aber dafür sorgen, dass ein falscher Klick möglichst wenig Schaden anrichten kann.
Zwischen „erlaubt” und „gesperrt” gibt es noch eine dritte Möglichkeit
Klassische Webfilter arbeiten vereinfacht gesagt mit zwei Entscheidungen: Eine Website darf geöffnet werden oder sie wird blockiert. Das funktioniert gut, solange eindeutig bekannt ist, mit wem man es zu tun hat. Bei einer bekannten Business-Anwendung ist die Sache klar. Bei einer bereits identifizierten Malware-Seite ebenfalls.
Schwieriger wird es bei allem dazwischen. Was machst Du mit einer Website, die erst seit wenigen Stunden existiert? Mit einer unbekannten URL aus einer E-Mail? Oder mit einer eigentlich seriösen Website, die kompromittiert wurde? Alles Unbekannte zu sperren wäre zwar konsequent, im Arbeitsalltag aber kaum praktikabel. Alles durchzulassen wäre das andere Extrem.
Hier kommt eine dritte Möglichkeit ins Spiel: Die Website darf geöffnet werden – aber isoliert. Das ist ein bisschen so, als würdest Du einen unbekannten Besucher nicht gleich durch sämtliche Büros laufen lassen, sondern Dich zunächst in einem separaten Besprechungsraum mit ihm treffen. Du kannst mit ihm sprechen und Informationen austauschen, aber er hat nicht automatisch Zugang zum Rest des Unternehmens.
Browser Isolation: Surfen mit Sicherheitsabstand
Technisch steckt dahinter das Prinzip der Remote Browser Isolation. Riskante oder unbekannte Webinhalte werden nicht einfach direkt auf dem Endgerät des Benutzers ausgeführt. Stattdessen läuft die Browsersitzung in einer isolierten Umgebung in der Cloud. Für den Benutzer fühlt sich das weiterhin weitgehend nach normalem Surfen an. Im Hintergrund entsteht jedoch eine zusätzliche Distanz zwischen der Website und dem Unternehmensgerät.
Und genau diese Distanz kann entscheidend sein. Denn plötzlich musst Du eine unbekannte Website nicht mehr sofort perfekt einschätzen können. Du kannst zunächst vorsichtig mit ihr umgehen. Je nach Sicherheitsrichtlinie lassen sich beispielsweise Downloads und Uploads kontrollieren, Copy-and-Paste-Funktionen einschränken oder andere riskante Interaktionen verhindern.
Der entscheidende Punkt dabei: Du musst den Benutzer nicht grundsätzlich aussperren. Er kann weiterarbeiten – nur der potenzielle Angreifer bekommt deutlich weniger Möglichkeiten. Für eine gute Web Fraud Prevention ist das ein wichtiger Perspektivwechsel. Sicherheit entsteht nicht mehr ausschließlich dadurch, etwas zu verbieten, sondern dadurch, Risiken kontrollierbar zu machen.
Nicht jeder Phishing-Angriff braucht Malware
Wenn wir über gefährliche Websites sprechen, denken viele zuerst an Malware: Schadcode wird ausgeführt, eine Datei heruntergeladen oder ein Endgerät kompromittiert. Bei Phishing geht es aber häufig um etwas viel Banaleres und gleichzeitig Wertvolleres: Zugangsdaten.
Dafür braucht ein Angreifer keine Malware. Eine überzeugende Login-Seite reicht. Der Benutzer landet beispielsweise auf einer täuschend echten Microsoft-365-Anmeldung, gibt Benutzername und Passwort ein und hat damit genau das getan, was der Angreifer wollte. Technisch kann diese Website ansonsten vollkommen unspektakulär sein.
Deshalb muss Web Fraud Prevention weiter gehen als klassischer Malware-Schutz. Es geht nicht nur darum, gefährlichen Code zu erkennen. Es geht auch darum, riskante Situationen im Browser zu identifizieren und entsprechend damit umzugehen. Eine unbekannte Login-Seite sollte schließlich nicht automatisch dieselben Freiheiten bekommen wie eine seit Jahren bekannte Unternehmensanwendung.
Web Fraud Prevention funktioniert nicht als Einzellösung
Browser Isolation allein wird das Phishing-Problem nicht lösen – und soll es auch gar nicht. Gute Web Fraud Prevention entsteht dann, wenn mehrere Schutzmechanismen sinnvoll ineinandergreifen. Die E-Mail-Security versucht, eine Phishing-Mail möglichst früh abzufangen. Threat Intelligence und URL-Analysen bewerten Links und Domains. Web Security blockiert bekannte gefährliche Ziele. Starke Authentifizierung erschwert die Nutzung gestohlener Zugangsdaten und Awareness hilft Deinen Benutzern, verdächtige Situationen zu erkennen und zu melden.
Spannend wird es bei den Fällen, in denen sich eine eindeutige Entscheidung eben noch nicht treffen lässt. Ein Link ist nicht als gefährlich bekannt, aber auch nicht vertrauenswürdig genug, um ihn einfach durchzuwinken. Genau hier kann Browser Isolation die Lücke zwischen „kennen wir” und „kennen wir noch nicht” schließen. Das ist für uns einer der wichtigsten Gedanken hinter moderner Web Fraud Prevention: Du musst nicht alles wissen, um vorsichtig handeln zu können.
Wo Proofpoint ins Spiel kommt
Für die Umsetzung solcher Schutzmechanismen setzen wir auf Lösungen von Proofpoint. Besonders hervorzuheben ist dabei die Browser-Isolation-Technologie, weil sie einen risikobasierten Umgang mit Webzugriffen ermöglicht. Riskante URL-Aufrufe müssen dadurch nicht ausschließlich zugelassen oder komplett blockiert werden. Stattdessen kann die Reaktion davon abhängen, wie vertrauenswürdig das jeweilige Ziel ist.
Eine bekannte und vertrauenswürdige Website lässt sich normal öffnen, ein eindeutig gefährliches Ziel wird blockiert und bei unbekannten oder riskanten URLs kann der Zugriff isoliert erfolgen. Gerade bei Links aus E-Mails zahlt sich dieser Ansatz aus, denn hier beginnt ein großer Teil erfolgreicher Phishing-Angriffe.
Für den Benutzer soll sich dabei möglichst wenig ändern. Er klickt auf seinen Link und kann weiterarbeiten. Im Hintergrund sorgt die Isolation dafür, dass riskante Webinhalte nicht einfach unkontrolliert auf dem Unternehmensgerät ausgeführt werden. Genau so sollte Security funktionieren: Sie schützt, ohne permanent im Weg zu stehen.
Und was sagt die ISO/IEC 27001 dazu?
Wer sich mit Informationssicherheit beschäftigt, kommt natürlich auch an der ISO/IEC 27001 nicht vorbei. Wichtig zu wissen ist dabei, dass die Norm Dir nicht vorschreibt, ein bestimmtes Produkt gegen Phishing oder Web Fraud einzusetzen. Sie erwartet vielmehr, dass Du Informationssicherheitsrisiken systematisch bewertest und geeignete Maßnahmen definierst, um diese Risiken zu behandeln.
Phishing und Web Fraud betreffen dabei verschiedene Bereiche gleichzeitig – von der Sensibilisierung der Benutzer über sichere Authentifizierung und den Schutz vor Schadsoftware bis hin zur Kontrolle von Webzugriffen. Auch das Web Filtering spielt eine Rolle: Der Zugriff auf externe Ressourcen soll so gesteuert werden, dass die Gefährdung durch schädliche Inhalte reduziert wird.
Browser Isolation kann hier eine sinnvolle technische Ergänzung sein. Du kannst nicht nur bekannte gefährliche Websites blockieren, sondern auch unbekannte oder riskante Webinhalte kontrolliert bereitstellen. In Verbindung mit Web Security, Awareness, definierten Richtlinien, Logging und klaren Prozessen für Sicherheitsvorfälle entsteht daraus ein Schutzkonzept, das sich sinnvoll in ein ISMS integrieren lässt.
Dabei gilt allerdings: Kein einzelnes Security-Produkt macht Dein Unternehmen automatisch ISO-27001-konform. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aus Risikobewertung, organisatorischen Prozessen und geeigneten technischen Maßnahmen.
Menschen sind keine Firewalls
Natürlich brauchen Deine Benutzer ein Gefühl für Phishing. Sie sollten skeptisch werden, wenn plötzlich Zugangsdaten verlangt werden. Sie sollten verdächtige Nachrichten melden können und wissen, dass die fünfte unerwartete MFA-Anfrage nicht einfach genervt bestätigt werden sollte. Aber selbst hervorragend geschulte Menschen machen Fehler. Vielleicht ist der Tag stressig. Vielleicht sieht die Nachricht wirklich überzeugend aus. Vielleicht kommt die angebliche Rechnung genau von dem Lieferanten, von dem tatsächlich eine Rechnung erwartet wird. Und manchmal reicht schlicht ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit. Deshalb sollte ein guter Sicherheitsansatz menschliche Fehler einkalkulieren – nicht als Ausnahme, sondern als Realität. Awareness ist ein wichtiger Teil der Verteidigung. Sie darf aber nicht die letzte Verteidigungslinie sein.
Gute Web Fraud Prevention beginnt dort, wo der falsche Klick passiert
Vielleicht müssen wir deshalb unsere Vorstellung von Phishing-Schutz ein Stück weit verändern. Das Ziel kann nicht sein, jeden Klick auf einen falschen Link zu verhindern. Das Ziel sollte vielmehr sein, dafür zu sorgen, dass ein falscher Klick nicht automatisch zum Sicherheitsvorfall wird. Dafür brauchst Du mehrere Verteidigungslinien: gute E-Mail-Security, intelligente Bewertung von URLs, Web Security, sichere Authentifizierung, Awareness und einen kontrollierten Umgang mit Websites, bei denen Du Dir eben noch nicht sicher sein kannst. Browser Isolation spielt dabei eine besondere Rolle, weil sie ein altes Problem anders löst: Du musst Dich nicht immer zwischen „aufmachen” und „zumachen” entscheiden.
Manchmal kannst Du einfach sagen: „Du darfst rein. Aber wir behalten Dich lieber auf Abstand.” Und vielleicht beschreibt genau das moderne Web Fraud Prevention am besten. Deine Benutzer werden klicken. Sie müssen recherchieren, Links öffnen und das Web nutzen, um ihre Arbeit zu erledigen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob Du jeden falschen Klick verhindern kannst. Die entscheidende Frage ist, wie gut Deine Sicherheitsarchitektur damit umgehen kann, wenn er passiert.
24.07.2025
Haben wir Maßnahmen zur Verhinderung von Betrug aus dem Internet?
Du nutzt das Internet jeden Tag – zum Arbeiten, Recherchieren, Kommunizieren. Doch mit jedem Klick öffnet sich auch ein potenzielles Einfallstor für Betrug. Phishing-Mails, schadhafte Webseiten oder manipulierte Werbung sind längst keine Einzelfälle mehr, sondern Teil des digitalen Alltags.
Gerade der Webbrowser ist ein bevorzugtes Ziel für Angreifer. Genau deshalb setzen wir dort an, wo Du am verwundbarsten bist, und schützen Dich mit einer einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Lösung: Browser Isolation.
Warum das Surfen im Internet ein Sicherheitsrisiko darstellt
Der Zugriff auf Webinhalte gehört heute zum beruflichen Alltag – ob für Recherchen, cloudbasierte Anwendungen oder das Öffnen von Links in E-Mails. Doch gerade diese alltäglichen Abläufe bergen erhebliche Risiken. Webseiten, Online-Werbung oder eingebettete Scripte können gezielt ausgenutzt werden, um Schadcode einzuschleusen. Bereits das bloße Aufrufen einer manipulierten Seite kann ausreichen, um Malware auf Deinem System auszuführen – ohne aktives Zutun Deinerseits.
Auch scheinbar harmlose Elemente wie Cookies und Sitzungsdaten, die im Browser gespeichert werden, sind anfällig für Missbrauch. Techniken wie Cross-Site-Scripting (XSS) oder Session Hijacking erlauben es Angreifern, auf diese Daten zuzugreifen und sie für unbefugte Aktivitäten zu nutzen.
Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen wie Webfilter oder Antivirenprogramme stoßen hier zunehmend an ihre Grenzen. Sie erkennen viele Bedrohungen erst, wenn sie bereits aktiv sind – oder sie übersehen neue, dynamisch erzeugte Angriffsvektoren ganz. Was es heute braucht, ist ein präventiver Schutzmechanismus, der potenziell gefährliche Inhalte vollständig vom Endgerät trennt – bevor ein Angriff überhaupt möglich wird.
Was ist Browser Isolation?
Browser Isolation bedeutet, dass Dein Browser gar nicht mehr direkt auf Deinem Gerät läuft. Stattdessen wird er auf einem sicheren Server – meist in der Cloud – ausgeführt. Du siehst lediglich ein Abbild der Webseite, so als würdest Du durch eine Glasscheibe schauen. Du kannst ganz normal klicken, lesen und navigieren – aber kein einziger schädlicher Code erreicht Dein Gerät.
Wie genau funktioniert das?
Alle Aktivitäten, die Du normalerweise in Deinem Browser durchführst, finden nun in einer sicheren, isolierten Umgebung statt. Der Browser läuft nicht auf Deinem Rechner, sondern auf einem Server, der speziell dafür abgesichert ist. Dein Gerät bekommt nur ein visuelles Abbild – ein sogenanntes „Rendering“ – der angezeigten Inhalte. Dadurch bleibst Du komplett abgeschottet von allem, was möglicherweise gefährlich sein könnte.
Welche Vorteile hast Du davon?
Mit Browser Isolation bist Du bei der Nutzung des Internets deutlich besser geschützt – ohne dass sich für Dich etwas verändert. Du kannst alles wie gewohnt nutzen. Im Hintergrund sorgt die Technik dafür, dass Risiken abgewehrt werden.
Besonders schützt Dich Browser Isolation vor:
- Infizierten Webseiten und Drive-by-Malware
- Phishing-Links in E-Mails
- Schadsoftware in Werbeanzeigen (Malvertising)
- Dem Diebstahl von Cookies und Sitzungsdaten
- Dem Verlust sensibler Daten durch versehentliche Downloads
- Der Preisgabe Deiner IP-Adresse
- Sogenannten Man-in-the-Middle-Angriffen
- Clickjacking und Phishing-Weiterleitungen
- Auch die IT profitiert: Es gibt weniger Fehlalarme, weniger Support-Anfragen und eine bessere Übersicht über das Nutzerverhalten – anonymisiert, versteht sich.
Gibt es verschiedene Arten von Isolation?
Ja. Die effektivste Variante – und die, die wir einsetzen – ist die Remote Browser Isolation. Dabei läuft alles auf einem Cloud-Server, der komplett vom lokalen Netzwerk getrennt ist. Es gibt auch Varianten, bei denen der Server im eigenen Netzwerk steht oder die Browser-Anwendung in einer virtuellen Maschine auf Deinem Gerät läuft. Diese bieten aber in der Regel nicht denselben Schutz.
Was heißt das konkret für Dich?
Du kannst weiterhin ganz normal im Internet arbeiten. Aber wenn Du auf einen bösartigen Link klickst oder eine gefährliche Seite öffnest, wird die Bedrohung sofort abgefangen – noch bevor sie Dein Gerät überhaupt erreicht. So bleibst Du geschützt, ohne ständig an Sicherheit denken zu müssen.
Proofpoint kann Dir helfen
Für die Umsetzung dieser Schutzmaßnahmen nutzen wir die Lösung Proofpoint Isolation. Diese Technologie basiert auf einer cloudbasierten Remote Browser Isolation und bietet Dir maximale Sicherheit beim Surfen – egal, ob Du im Büro sitzt oder im Homeoffice arbeitest.
Mit Proofpoint Isolation bleibt Dein Internetzugang flexibel, aber sicher. Die Lösung schützt sensible Daten, geistiges Eigentum und Geschäftsinformationen vor Verlust oder Missbrauch. Gleichzeitig werden Compliance-Risiken reduziert und die IT-Abteilung entlastet. Du kannst weiterhin auf alles zugreifen, was Du brauchst – aber mit einem klaren Vorteil: Angreifer bleiben draußen.


